von Maximilian Held


 

 

Am Freitagnachmittag, den 06.02 2009, hieß es für die Studienreferendarinnen u.- referendare für Sozialpädagogik 2008/2009 des beruflichen Schulzentrums Neustadt an der Waldnaab Abfahrt zu einem Seminarwochenende nach Nittendorf, nahe Regensburg, in das Haus „Werdenfels“.

Mit von der Partie waren auch die beiden Organisatoren der Fortbildung mit dem Thema „In Bewegung bleiben“, Frau StDin Kusche und Herr OStR Adam, sowie die Studienreferendarinnen u.- referendare für katholische Religionslehre von Ostbayern.

Im Haus „Werdenfels“ angekommen bezogen zunächst alle Mitgereisten ihre Zimmer.

Um 18.00 traf man sich schließlich zum gemeinsamen Abendessen und dann ging`s auch schon los.

Getreu dem Motto „In Bewegung bleiben“ brachten Frau Kusche und Herr Adam die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Fortbildungsveranstaltung auf „touren“. Unter anderem durch „warming up- Spiele“ wie „top fitt“, eine Bewegungsübung,  bei der voller Körpereinsatz gefragt ist und man in schnellem Tempo mit den Händen seine Zehenspitzen, Beine, Oberkörper und seinen Kopf berühren muss. Hierbei bereuten wohl einige Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Veranstaltung sehr schnell, beim Abendessen einen Gang zuviel zum Buffet getätigt zu haben.
Nach der „warming- up- Phase“ referierte Frau Kusche über Erkenntnisse der Gehirnforschung und deren effektiven Nutzen für die Unterrichtsgestaltung, sowie über den Sinn und Zweck des Einsatzes von Bewegungsübungen im Unterrichtsalltag.
Anschließend galt es, das eben theoretisch Erlernte, praktisch zu vertiefen.
Diesen Part der Fortbildung übernahm Herr Adam, indem er mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern verschiedene Bewegungsspiele durchführte und jeweils die Einsatzmöglichkeiten und den Nutzen dieser Spiele erläuterte. Hiermit schloss der erste offizielle Teil des Seminarwochenendes und man ließ den Abend bei gemütlichen Beisammensitzen ausklingen.

Am Samstag, vor Teil Zwei der Fortbildung,  gab`s erst einmal Frühstück.

Um neun Uhr startete dann Herr OStR Weng, Lehrer am Comenius Gymnasium Deggendorf, seine Fortbildungseinheit zum Thema „Das szenische Spiel im Unterricht“.
Zunächst befassten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Veranstaltung unter der Anleitung von Herrn Weng mit dem Bauen von Standbildern und deren vielseitigen Einsatzmöglichkeiten im Unterricht. 
(Bauen von Standbildern: eine Situation, ein Thema als Standbild durch Menschen umsetzen)

Des Weitern wurden Übungen zum Sprechtraining und zum souveränen Auftreten absolviert.

Dann Mittagessen - nicht zu unrecht heißt es: ein leerer Bauch studiert nicht gern.

Nach dem Mittagessen erläuterte Herr Weng die Vorzüge des szenischen Lernens. Beispielsweise übernehmen hierbei reale Personen die Rollen der fiktiven Protagonisten in Texten oder Gedichten, versetzen sich gedanklich in deren Situation und stehen dem  Plenum für Fragen zur Verfügung.
Diese Methode eignet sich besonders gut, um den Inhalt und Sinn von Texten und Gedichten begreiflich zu machen. Der Lernstoff kann so anschaulich dargestellt werden.

Im Anschluss an den Themenkomplex „Szenisches Lernen“  beendeten Frau Kusche und Herr Adam den zweiten offiziellen Teil der Fortbildung.

Zur Abrundung: Kaffeetrinken.

Fazit: nach einer Woche Werdenfels drei Wochen zum Fasten einplanen;
          interessante Themenauswahl;
          neu gewonnene Erkenntnis über Methoden zur Stoffvermittlung, die man gut im
          Unterricht einsetzen kann;
          kennenlernen von Bewegungsspielen mit hohem praktischen Nutzen zur Auflockerung
          des Unterrichtsalltages;
          angenehme  Arbeitsatmosphäre;
          effektives Arbeiten;
          gute Stimmung.

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