Aufgrund einer Lehrerfortbildung hatten die neuen ReferendarInnen, Sechs an der Zahl, die Möglichkeit sich mit einem Unterrichtsversuch in der FakS I auszuprobieren. Das Thema der Einheit lautete: „Arbeits- und Lerntechniken“. Eine besondere Herausforderung stellte dabei die Vorbereitung dar, denn „viele Köche können schon einmal den Brei verderben“.

Um die Studierenden um 08.00Uhr morgens „von den Socken zu hauen“ begann die Einheit mit einem kleinen Rollenspiel. Ein Referendar tat so, als hätte er seine Unterrichtsvorbereitung vergessen. Die Anderen spielten gekonnt mit und machten ihrem Ärger Luft. Die Studierenden reagierten erstaunt und teilweise belustigt. Doch mit der Frage, was man denn hätte besser machen können um dieses „Missgeschick“ zu vermeiden, wurde die Situation aufgelöst und der Einstieg in die Thematik „Arbeits- und Lerntechniken“ war vollbracht.

Es folgte die Lertypenbestimmung. Hier sollte anhand einiger Experimente jeder Studierende seinen eigenen, individuellen Lerntyp herausfinden. Mit einer kurzen Reflexion und Einordnung der Ergebnisse endete diese Sequenz.

Weiter ging es mit einer Gruppenarbeit. Die Themen dabei waren: Selbstmotivation, Mindmap, Zeitplanung, effektives Lesen und Arbeitsplatzorganisation. Jede Gruppe musste einen Text bearbeiten, die Ergebnisse in Form eines Plakats festhalten und diese dann ihren Mitschülern vorstellen (Methode: Gallery Walk). 

Dabei mussten sich die Zuhörer Notizen machen.  Abschließend wurden die Ergebnisse im Plenum diskutiert, zusammengetragen, festgehalten und reflektiert – auch die Arbeit der ReferendarInnen.

Wir bedanken uns bei der FakS I für die gute Mit- und Zusammenarbeit und bei Frau Kusche für die Möglichkeit und Erfahrung in einem Sechser-Team zu unterrichten. Denn es zeigte sich letztendlich: „Der Brei der sechs Köche war genießbar“.

 

Text: StRef Kalb; StRef Focke

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