Das Familienzentrum in Heiligenstadt begrüßte im November 2015 die Referendare/-innen aus der gesamten Oberpfalz. Hier fand die alljährliche Klausurtagung des Studienseminars Nordbayerns statt. Gemeinsam mit den Studienreferendar/-innen, aus den verschiedenen beruflichen Fachrichtungen (Wirtschaft, Metall, Elektro, Ernährung und Versorgung, Sozialpädagogik) konnte ein intensiver Austausch herbeigeführt werden.

Neben den anregenden Diskussionen stand auch die konkrete Gestaltung eines handlungsorientierten Unterrichts auf der Agenda. Hierfür wurden zunächst theoretische Inhalte bearbeitet. Wie kann ein problemlösendes Arbeiten im Unterricht aussehen? Was hat dies mit Ergebnisoffenheit, Kreativität und Innovationskraft zu tun? Wie wirkt sich pädagogische Diagnostik und individuelle Kompetenzförderung auf die Leistungen der Schüler/-innen aus? All diese Fragen sind hierbei zu beachten und sollten in einem handlungsorientierten Unterricht berücksichtigt werden. Zusätzlich nahm die Erarbeitung von konkreten, auf das Berufsfeld bezogenen Lernsituationen, während den zwei Tagen, eine große Rolle ein. Hierfür erhielten die Studienreferendare/-innen einen Einblick in die Bearbeitung von komplexen Problemstellungen.

Letztlich wurden wir mit neuen Ideen und konkreten Arbeitsmaterialien in die kommenden Wochen verabschiedet. All dies stellt einen weiteren wichtigen Beitrag für den Zusammenhalt innerhalb des Studienseminars dar und zeigt wesentliche Entwicklungsschritte im Zuge des Vorbereitungsdienstes.

 

Text: Charlotte Wolfmaier

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